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Das Gruppenbild mit dem Europaabgeordneten Axel Voss darf natürlich nicht fehlen ...

... und das Wahrzeichen von Brüssel auch nicht

 

28.09.2010

Schützen fuhren nach Brüssel

Unterstützt von der CDU hatte die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Königshoven Schützen und interessierte Bürger zu einer Busfahrt nach Brüssel eingeladen. Auf dem Programm standen der Besuch des Europa-Parlaments, eine Stadtrundfahrt und ein Bummel durch die historische Altstadt von Brüssel.

Im Gebäude des europäischen Parlaments wurde die Gruppe von Axel Voss MdEP, dem Europaabgeordneten der CDU in der Europaregion Mittelrhein, herzlich begrüßt. Er gab einen Überblick über seine Tätigkeit im europäischen Parlament und die Aufgaben des Parlaments im Allgemeinen und betonte, wie wichtig und selbstverständlich Europa in der globalen Welt geworden ist. „Natürlich sind Entscheidungen und Verordnungen wie zuletzt die Maßnahme zur Energieeinsparung bei den Glühlampen wichtig, aber viel wichtiger sind die Dinge, die wir im täglichen Leben als ganz selbstverständlich ansehen. Der Frieden zwischen den europäischen Völkern, die grenzenlosen Reisen, die einheitliche Währung oder die Möglichkeit, uneingeschränkt überall in Europa leben und arbeiten zu können sind eben wichtiger als die Verordnungen, die plakativ in der Öffentlichkeit erscheinen und dann ein nicht vollständiges Bild von der Arbeit des Europaparlaments geben. Ohne Europa gibt es keine einheitliche Sicherheitspolitik, keine Terrorabwehr und nur ein gemeinsames Europa kann und wird die Herausforderungen der Zukunft in der heutigen globalen Welt meistern können.“ Durchaus selbstkritisch fügte Axel Voss hinzu, dass es der Politik wieder gelingen müsse, die wirklich wichtigen Themen wieder in den Fokus zu rücken. Dann wird auch das Thema Europa für die Menschen wieder einen größeren Stellenwert bekommen. „Europa lebt, nur wir merken es schon gar nicht mehr“.  

Anschließend konnte die Gruppe den Plenarsaal des Europaparlaments besichtigen, der Platz für die 736 Abgeordneten bietet und wo gerade eine Sitzung vorbereitet wurde. Charlotte Rengier, Mitarbeiterin im Büro von Axel Voss in Brüssel, erläuterte den Gästen, dass mit Blick auf die unterschiedlichen Sprachen Sitzungen nur mit einer Simultanübersetzung möglich sind und wie dies in der Praxis funktioniert. Dass dieses System auch schon so einige interessante Nebeneffekte haben kann, erläuterte sie an einem Beispiel, das zu einer allgemeinen Erheiterung führte. „Da bringt ein Redner eine Pointe, und niemand lacht – oder erst mit einer Verzögerung, nachdem simultan übersetzt wurde. Das führt dann gerade bei neuen Abgeordneten zu erheblichen Irritationen.“  

Nach einem gemeinsamen Mittagessen durfte dann das obligatorische Foto im Foyer des Europaparlaments vor den Fahnen aller EU-Ländern nicht fehlen. Die nachfolgende Stadtrundfahrt zeigte dann, dass Brüssel noch mehr zu bieten hat. Es ging zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vorbei  am Schloss des Königshauses, zum Triumphbogen im Jubelpark und natürlich auch zum Atomium, das zur Expo 1958 in Brüssel errichtet wurde und eins der bekanntesten Bauwerke der Stadt ist. Auch dort durfte das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen, bevor die Rückfahrt angetreten wurde.

Die Teilnehmer bedankten sich herzlich bei den Organisatoren dieser Fahrt. Diese planen bereits eine weitere Fahrt, die dann zum Europaparlament nach Strasbourg führen soll.

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