06.01.2012
Neujahrsempfang: Landrat Stump fordert gemeinsames Denken und Handeln
Auf dem Neujahrsempfang des Kreises im alten Walzwerk in Pulheim forderte Landrat Werner Stump mehr gemeinsames Denken und Handeln in Politik und Gesellschaft.
Vor rund 400 geladenen Gästen, darunter zahlreiche Vertreter der CDU Bedburg, zeigte Stump die Grenzen der ausschließlich regional denkenden Politik auf. Der Verkehr mache nicht an Orts- und Kreisgrenzen halt, deshalb müsse man überregional denken und dann auch den Mut haben, so zu handeln. Der Schwerlastverkehr werde sich bis zum Jahr 2030 verdoppeln, deshalb müsse für die gesamte Region ein schlüssiges Verkehrskonzept entwickelt werden.
Man dürfe nicht weitermachen, sich dem Siedlungsdruck zu beugen und sich dabei flächenmäßig zu zersiedeln, so wie es in den letzten 10 Jahren geschehen sei. Es müsse eine gezielte Konzentration auf Kerngebiete erfolgen, ein regionales Flächenmanagement sei unabdingbar. Mit dem Projekt "Region Grün" sei bereits ein erster Schritt gemacht, ein weiteres positives Beispiel sei das Projekt "terra nova", bei dem die Städte Bedburg, Bergheim und Elsdorf vorbildlich einen gemeinsamen Weg gesucht und gefunden hätten.
Er bedankte sich bei den Anwesenden für deren Engagement im Kreisgebiet, sei es nun in einem Unternehmen, in Vereinen, Organisationen oder in der Politik. "Wir hier im Kreis sind gut aufgestellt und für die Zukunft gerüstet." Der Kreis sei Teil der Metropolregion Rheinland, die an keiner Landesgrenze oder regionalen Grenze halt machen würde.
Nach dem offiziellen Teil nutzten die Gäste die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche und knüpften neue Kontakte.
Die Rede des Landrates finden Sie hier |