Leitsatz der CDA - Christlich sozialen Arbeitnehmerschaft

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Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis


Wer wir sind
Was wir machen
Was wir wollen

 
Die CDA im Überblick
Die CDA ist Urgestein der CDU
Kurze Geschichte
Unsere Rolle in der CDU
Unsere Rolle in den Gewerkschaften
Unsere Rolle in den Betrieben
Dafür setzen wir uns ein
Unser Programm
Unsere Erfolge

“Die CDA ist Urgestein der CDU“

Sie gehört ins Zentrum des Selbstverständnisses und der Geschichte der Union. Die Soziale Markwirtschaft ist eng mit Positionen und Personen der CDA verbunden. Das ist nicht nur Geschichte, sondern auch ein Zukunftsauftrag. Die CDU ist keine Partei, die alles dem “freien Spiel der Kräfte” überlassen will. Gäbe es die CDA nicht – sie müsste gegründet werden.”

Dr. Jürgen Rüttgers
Bundesminister a.D. / NRW Ministerpräsident a.D.

Kurze Geschichte

Die CDA entstand 1945 als Zusammenschluss der christlichen Gewerkschaftler der Weimarer Republik. Ihre erste Aufgabe sahen sie darin, einheitliche Gewerkschaften und die CDU mitzubegründen. Nach 1945 stellte sich die CDA die Aufgabe, die christlich-soziale Idee in den neu geschaffenen Einheitsgewerkschaften und in der CDU zu repräsentieren. Denn: Die CDU ist nur so lange Volkspartei, wie sich in ihr personell und programmatisch die christlich soziale Bewegung wieder erkennt. Und Einheitsgewerkschaften kann es nicht geben ohne feste Verankerung der christlich-sozialen Bewegung in ihnen.

Unsere Rolle in der CDU

Die CDA ist eine der Vereinigungen der CDU. In der CDU vertreten wir die Arbeitnehmerinteressen. Wer bei uns mitarbeitet, sollte Mitglied der CDU sein. Das ist aber keine Bedingung. Er darf allerdings nicht einer anderen Partei angehören. Die CDA sucht den Kompromiss, verleugnet aber ihre Grundsätze nicht. Je stärker die CDA ist, umso besser ist das für die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in der CDU. Für die CDA gelten keine ideologischen Phrasen; der Mensch und nicht irgendeine Idee steht im Mittelpunkt unseres Handelns.

Unsere Rolle in den Gewerkschaften

Gewerkschaften sind die Organisationen der Arbeitnehmer zur Durchsetzung ihrer Interessen, die aus ihrer Arbeitnehmerrolle herrühren. Wir meinen, dass es in einer differenzierten pluralistischen Gesellschaft keine Allzuständigkeiten geben kann. Das gilt für die Gewerkschaften ebenso wie für die Parteien. Wir wollen starke Gewerkschaften. Wir vertreten in ihnen unseren christlich-sozialen Standpunkt.

Unsere Rolle in den Betrieben

Die entscheidende Basis unserer Arbeit liegt im Betrieb. Denn wir wollen, dass unsere Politik ständig rückgekoppelt bleibt an die Interessen und Erfahrungen des einzelnen am Arbeitsplatz. Nur so zählt unsere Stimme in der Partei und in den Gewerkschaften. Unsere Betriebsgruppen, in denen auch gleichgesinnte Kolleginnen und Kollegen mitarbeiten können, die nicht der CDA angehören, sind für die Menschen im Betrieb da. Sie wollen Unterstützung geben, helfen, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen anregen.

Dafür setzen wir uns ein:

·   Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
·   Ausbildung und Arbeit für alle
·   Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen
·   Gleichberechtigung von erwerbstätigen Frauen und nichterwerbstätigen Müttern
·   Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt
·   Für eine lebenswerte Umwelt
·   Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland
·   Für die Belange der Schwerbehinderten

Unser Programm:

Wir wollen

·   bessere Qualifikation von Arbeitnehmern
·   Modelle zur Mobilzeit und Telearbeit
·   mehr Beschäftigungsmöglichkeiten in privaten Haushalten
·   Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt
·   dass Arbeitslosen verstärkt Anreize zur Arbeit gegeben werden
·   die Bewahrung des Sozialstaates
·   Missbrauch eindämmen. Aber nicht nur im sozialen Leistungsbereich, sondern auch im Steuer- und Subventionsbereich
·   die Bekämpfung illegaler Beschäftigung

Unsere Erfolge:

1949 Soziale Marktwirtschaft und Tarifautonomie
1950 Erstes Wohnungsbaugesetz
1951 Kündigungsschutz und Montanmitbestimmung
1952 Mutterschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz
1954 Einführung des Kindergeldes
1955 Personalvertretungsgesetz
1957 Dynamisierung der Rentenleistungen
1961 Bundessozialhilfegesetz und Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand
1965 Einführung des Wohngeldes
1968 Arbeitsförderungsgesetz und Berufsbildungsgesetz
1969 Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
1986 Einführung von Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub und Anrechnung der Erziehungszeiten im Rentenrecht
1989 Gewährung von Pflegegeld für die ehrenamtliche häusliche Pflege
1992 Rentenreform und Solidarpakt für die Einheit Deutschlands
1993 Gesundheits-Strukturgesetz
1995 Soziale Pflegeversicherung
1996 Recht für Europäische Betriebsräte und Entsendegesetz (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort)
1997 Durchbruch für die Altersteilzeit
1999 Vermögensbildungsgesetz (Tariflicher Investivlohn)
         Familiengeldkonzept