Die CDU Bedburg wünscht einen schönen ersten Advent

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine besinnliche und hoffnungsvolle Adventszeit. Diese Wochen laden uns ein, kurz innezuhalten, die Schultern zu entspannen und der eigenen inneren Stimme wieder etwas mehr Raum zu geben. Inmitten einer Welt, die von Konflikten, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist, möchten wir eine kurze Geschichte teilen – zum Nachdenken, zum Kraftschöpfen und als leiser Mutmacher.

 

Die Geschichte vom Licht, das bleiben wollte

In einem kleinen Ort am Rhein, dort wo die Menschen trotz aller Widrigkeiten immer noch miteinander sprechen, lachen und zusammenhalten, bereitete sich die Stadt auf den ersten Advent vor. Die Lichterketten wurden angebracht, der Duft von Plätzchen wehte durch die Gassen – und doch spürte man, dass die Sorgen der Welt auch hier ihre Schatten warfen: Kriege, Inflation, steigende Unsicherheit, wachsende Spannungen in der Gesellschaft.

Auf der Bank vor dem Rathaus saß ein älterer Mann namens Jakob. Er war bekannt für seine ruhige, herzliche Art. Während ringsum Hektik herrschte, zündete er eine kleine Laterne an. Die Flamme war zart und wirkte beinahe verloren im frühen Abendlicht.

Eine junge Frau blieb stehen.
„Jakob, warum zündest du eine einzelne Laterne an? Es ist doch hell genug.“

Er sah zu ihr auf und lächelte.
„Dieses Licht ist nicht für die Straße“, sagte er, „es ist für die Menschen.“

Sie setzte sich neben ihn. „Aber was bringt so ein kleines Licht in einer Zeit, in der so viel Dunkelheit in der Welt ist?“

„Ein Licht muss nicht die ganze Welt erhellen“, sagte Jakob sanft. „Es reicht, wenn es den nächsten Schritt sichtbar macht. Für uns – und manchmal für jemanden, der gerade im Dunkeln steht.“

Die junge Frau blickte in die Flamme. Sie merkte, wie ruhig sie wurde. „Und wenn der Wind es ausbläst?“

„Dann zünden wir es wieder an. Zusammen. Hoffnung ist kein Feuerwerk. Hoffnung ist eine Laterne.“

Während sie sprachen, blieben nach und nach weitere Menschen stehen. Erst wenige, dann viele. Jemand brachte Tee, jemand stellte eine zweite Laterne dazu, ein Kind fragte schüchtern, ob es auch ein Licht entzünden dürfe. Und langsam entstand ein Kreis aus warmem Schein, Gesprächen und Verbundenheit. Kein Streit, keine Parteipolitik, keine Vorurteile – nur Menschen, die sich aufeinander einließen.

Als später in den Häusern die erste Adventskerze angezündet wurde, trugen viele diesen Moment im Herzen. Die Erkenntnis, dass ein einzelnes Licht bescheiden ist – aber viele Lichter gemeinsam stark werden. Gerade in Zeiten, in denen die Welt unruhig ist.