Klimatisierungskonzept für Schulen & Kitas sowie Trinkwasserspender gefordert.
„Heiße Sommer gab es schon immer, aber sowohl die Intensität als auch die Häufigkeit von Hitze- und Trockenperioden haben sich geändert“, so Fraktionsvorsitzender Michael Stupp.
Durch die Veränderung des Klimas steigt spürbar die Anzahl von Hitzeperioden in den Sommermonaten und auch die lokal gemessenen Temperaturen. Insbesondere im stark bebauten Raum leiden Mensch und Tier unter der enormen Belastung.
In vielen Städten gibt es bereits öffentliche Trinkwassersäulen, an denen sich sowohl Bürgerinnen und Bürger bedienen als auch ihre Hunde trinken lassen können. Die CDU-Fraktion hat die Verwaltung zum Erstellen eines Kostenplans und Aufstellkonzeptes bis zu den Haushaltsberatungen am Ende des Jahres beauftragt.
„Es muss konzeptionell auch darum gehen, wie man mit dem sich ändernden Klima besser klarkommt“, so Markus Klein. „Das betrifft nicht nur das Aufstellen von Trinkwasserspendern, sondern u.a. auch die vielen städtischen Gebäude wie Kindertagesstätten und Schulen“.
Die Temperaturen in den städtischen Kindertagesstätten oder Schulgebäuden erreichten zuletzt ein Maß, welches sowohl für die Kinder als auch für das Lehr- und Betreuungspersonal unzumutbar war. Das hatte zur Folge, dass Eltern „nahegelegt wurde“, ihre Kinder mittags aus der Kita zu holen, der Unterricht in den Schulen gekürzt oder sogar ausfallen musste. Effektive Maßnahmen könnten moderne Beschattungs- aber auch zentrale Klimaanlagen in den Gebäuden sein.
„In den letzten Jahren wurden insbesondere unsere Schulen digitalisiert, was ich ausdrücklich begrüße. Aber effektives Lernen und Arbeiten in Räumen mit Whiteboards, Beamer und Tablets wird nur funktionieren, wenn wir die Räume kühlen – das ist in vielen anderen Ländern absoluter Standard“, so Michael Stupp. „Und zu einer verlässlichen Kinderbetreuung gehört auch, dass in den wenigen heißen Wochen Eltern Familie & Beruf vereinbaren können und sowohl Kinder als auch das Betreuungspersonal zumutbare Raumverhältnisse vorfinden“.
Die CDU-Fraktion beantragte das Erstellen eines Klimatisierungsplans für städtische Gebäude, der eine sukzessive Umsetzung der Maßnahmen für die Haushaltsjahre 2027-2030 vorsieht.